Möglicher Ablauf
Wald und Natur
Flächenverbrauch
Wege
Für den Standort der WEA und die Anlieferung werden bevorzugt bestehende Forstwege genutzt. Deren Oberfläche wird ertüchtigt und die Breite auf 4,5 m erweitert. Die Achslast bei den Transporten entspricht der bei Standard-LKWs für Forstarbeiten (12 t).
Fundament
Fundamentfläche: Je nach Anlagentyp umfasst das Fundament rund 350 bis 615 m².
Baustellenfläche
Für den Aufbau der Anlage wird eine befestigte Fläche von etwa 4.000 m² benötigt.
Zuwegungen
Dazu kommen Zufahrtswege für Montage und Wartung, deren Umfang vom Standort abhängt. Dauerhaft versiegelt wird in der Regel nur ein kleiner Teil der Fläche.
Insgesamt liegt der dauerhafte Flächenbedarf bei rund 0,6 Hektar pro Windkraftanlage – das ist weniger als ein Fußballfeld.
Temporärer Flächenbedarf während der Bauphase
Während der Bauphase kommen weitere temporäre Flächen hinzu. Dazu zählen Montageflächen, Lagerplätze und zusätzliche Zufahrtswege. Dieser Bedarf liegt bei 0,5 bis 1 Hektar, je nach Windradgröße und Gelände. Nach Abschluss der Bauarbeiten können diese Flächen in den meisten Fällen rekultiviert oder wieder land- bzw. forstwirtschaftlich genutzt werden.
Standorte Windkraftanlagen
Mögliche Standorte für Windkraftanlagen im Gebiet RM-26
Technik
Enercon E-175 EP5 E2
Geplant sind 2 Windräder vom Typ E-175 EP5 E2, mit 174,5m Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von 175m, also einer Gesamthöhe von 162m. Zur Sicherheit im Luftverkehr sind rot/weiße Markierungen an Turm und Rotorblättern angebracht. Zur Nachtkennzeichnung blinken bei Bedarf rote Signallichter im gesamten Park synchron. Sofern kein Hubschrauber oder Flugzeug in der Nähe ist bleibt das Licht dunkel.
Rotor
Wie jede moderne Windenergieanlage hat diese 3 Rotorblätter, die jeweils um die eigene Achse verstellbar sind, um die mechanische Leistungsaufnahme zu regulieren. Diese wiegen je ca. 32 t und rotieren zwischen 3,2 und 9 U/min um die Nabe. Der Rotor überstreicht dabei eine Fläche von 23.840,5 m².
Generator
Der Generator hat eine elektrische Leistung von 7MW und ist als direkt angetriebener permanenterregter Synchrongenerator ausgeführt. Bevor durch einen in der Gondel befindlichen Traf die Spannung auf 30kV erhöht wird, sorgt ein computergesteuerter Vollumrichter für die nötige Synchronität zum Stromnetz.
Turmaufbau
Der Hybrid-Stahlturm besteht im unteren Teil aus gekanteten Blechen, die vor Ort mit Schrauben verbunden werden. Aufgesetzt werden 3 Stahlrohrsektionen die über Ringflansche verschraubt werden. Der Durchmesser des Turmes beträgt am Fuß ca. 8 und am Kopf etwa 4 m. Insgesamt beträgt das Gewicht ca. 700 t.
Fundament
Für die Standsicherheit sogt ein robustes Fundament aus Stahlbeton mit ca. 28m Durchmesser, wovon gut 10m oberirdisch sichtbar sind. Pro Anlage werden ca. 1.800 t Beton benötigt.